Hinter „Pimp Your Town!“ steckt ein hervorragendes Konzept: Es lässt jungen Menschen die Politik eigenständig erleben. Jugendliche erfahren spielerisch und dennoch mit vollem Ernst, wie politische Abläufe in der Verwaltung und im Rat ihrer Stadt geregelt sind und wie demokratische Entscheidungen über ganz konkrete Vorhaben entstehen, sei es den Bau von Kitas oder Schulen, die Gestaltung von Spielplätzen oder die Förderung von Jugendzentren.

 

Politik hautnah erleben, eigene Ideen einbringen, verschiedene Meinungen debattieren und bei Entscheidungen mitbestimmen, all das bietet „Pimp Your Town!“. Spannende und aktive Praxisarbeit also, die junge Menschen mit Spaß und Begeisterung an die Politik heranführt.

 

Deshalb fördert die Landeshauptstadt Hannover auch „Pimp Your Town!“. Denn wo Wissen über Verwaltung und Kommunalpolitik und Interesse daran entsteht, dort wachsen auch die Wurzeln für künftige aktive Teilhabe am politischen Geschehen. Kurz gesagt: Wer sich auskennt mit den politischen Abläufen und den Einflussmöglichkeiten, der will vielleicht auch künftig mitbestimmen und engagiert sich.

 

Mein besonderer Dank gilt an dieser Stelle dem kompetenten Team von „Politik zum Anfassen e.V.“, das immer wieder aufs Neue mit vielen Ideen und hohem Engagement „Pimp Your Town!“ stark machen und kompetent umsetzen.

 

Stefan Schostok, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover

 


„Für uns LehrerInnen fast ohne Aufwand, denn eine Vorbereitung ist nicht nötig: Die Schülerinnen und Schüler wiederholen alle wichtigen Aspekte der Kommunalpolitik in verschiedenen Stationen. Für die SchülerInnen ist dieses Rollenspiel, dieses Probehandeln in realistischen Situationen, das durch die Weiterbehandlung in echten Ratsausschüssen sogar echt wird, bestimmt geeignet, Interesse an Politik zu wecken und/oder zu vertiefen. Meine SchülerInnen jedenfalls waren begeistert dabei.“

 

 

U. Heither, Sophienschule, Gymnasium Hannover,

über Pimp Your Town!


Das Projekt „Pimp your Town" des Vereins „Politik zum Anfassen" ist eine sehr gelungene Möglichkeit, Jugendliche an die Kommunalpolitik heranzuführen. Nicht selten gibt es Wünsche und Anregungen, die aufgrund mangelnder Verbindung und Kommunikation mit der Stadtverwaltung keine Beachtung finden. Das Planspiel hilft dabei, beide Seiten näher zu einander zu bringen.

Die Schüler erkennen, dass sich die Politiker für ihre Belange interessieren und die Politiker sehen, dass sich die Jugendlichen engagieren wollen sowie kreative und sinnvolle Ideen einbringen.

Außerdem haben Schüler oft ganz andere Sichtweisen auf Probleme, die die Politiker im ersten Moment überhaupt nicht wahrnehmen, weil sie schlicht und einfach nicht betroffen sind (Beispiel: Seife auf Schultoiletten).

Diese Perspektive kann und sollte genutzt werden, um gemeinsame Lösungen zu finden, um die Schulen und die Stadt zu verbessern. So wird das Projekt „Pimp your Town" zu einer Win-win-Situation für beide Seiten.

 

Julian Hölscher, https://www.nw.de/lokal/kreis_herford/loehne/22182298_Loehner-Neuntklaessler-machen-Politik.html


Die Lehrer beobachten derweil ihre Schützlinge im Stillen. „Das Projekt ist toll. Die Schüler können sich in andere Rollen reinversetzen, arbeiten selbstständig und tragen Verantwortung", sagt Rosina Dreier (Städtische Realschule). Ihr Kollege vom Gymnasium, Ingo Daus, bekräftigt: „Oft ist Politik zu abstrakt. Hier erleben die Schüler genau, wie es funktioniert." Vom Weg eines Antrags bis zur erhofften Umsetzung.

 

Julian Hölscher, https://www.nw.de/lokal/kreis_herford/loehne/22182298_Loehner-Neuntklaessler-machen-Politik.html


Sicher haben Sie schon während der Ratssitzung gemerkt, dass mir die Mitarbeit in der Funktion des Ratsvorsitzenden viel Freude gemacht hat. Ich empfand, dass sich die Schülerinnen und Schüler sehr diszipliniert verhalten haben und ernsthaft bei der Sache waren. Ihre Fragen waren sinnvoll und ihre Diskussionsbeiträge engagiert und schülergemäß.

 

Die  Nähe zur "realen Politik", wie sie in einer Kommune stattfindet, war spürbar. Insofern konnte ich eine gute Schülermotivation feststellen und von einem bleibenden Lerneffekt ausgehen. Ich denke, dass dazu auch die gründliche und systematisch angelegte Vorbereitung beigetragen hat, die Sie und Ihr Team geleistet haben! Aus meiner Sicht sollte das Projekt "Pimp your Town!" weitergeführt werden, und es wäre gut und richtig, wenn sich noch viele Schulen und Kommunen in Niedersachsen dafür öffnen würden!

 

Anton Göke, Ratsvorsitzender der Stadt Hildesheim

Lehrer i.R.



Das Planspiel selber ist ein spannender, interessanter und entspannter Schultag. Zuerst sind die Schüler von den Räumlichkeiten im Rathaus und der Dimension des Planspiels sehr beeindruckt. In dem Maße wie es ihnen gelingt sich davon zu lösen hatten sie Gelegenheit, mit viel Spaß Kommunalpolitik anschaulich auszuprobieren. Interessant dabei ist, dass eingefahrenes Rollen- und Gruppenverhalten aufgebrochen wird. Z.B. bringen sich sonst eher stillere Schüler aktiv in Diskussions- und Abstimmungsprozesse ein. Darüber hinaus waren die Ratspolitiker neben ihrem kommunalpolitischen Engagement vor allem als normale Menschen kennenlernbar. Pimp Your Town! ist zusammenfassend ein von den Schülern mit maßgeblicher Unterstützung von Politik zum Anfassen e.V. selbst gestaltetes Ereignis, das sehr lange in ihrer Erinnerung sein wird.

 

 

Guido Beholz, IGS Südstadt, Hannover


Ich bin ein großer Fan vom „fliegenden Klassenzimmer“. Wann immer es möglich ist, Originalschauplätze zu besuchen, tue ich es mit meinen Klassen. Durch den Kontakt mit richtigen Kommunalpolitikern eröffnet sich den Jugendlichen eine sehr persönliche Ebene, Menschen kennen zu lernen, die sich ehrenamtlich für die Stadtgesellschaft engagieren. Durch das Schlüpfen in die Rolle eines Ratsmitgliedes merken Schülerinnen und Schüler, wie anstrengend Demokratie ist. Sie erleben den Weg von der Idee bis zur Annahme einer Drucksache im Rat. Sie üben Argumentieren, Diskutieren, Mehrheiten suchen usw. Pimp Your Town! ist ein Format, das in jeden Jahresplan für den Politikunterricht passt, für Lehrerinnen und Lehrer wenig Organisationsaufwand bedeutet, aber den Schülerinnen und Schülern eine fantastische Chance bietet, sich selber auszuprobieren.

 

 

T. Bechinie, Berufsbildenden Schule (BBS) 6 Hannover


Ich fand es toll, mal einen Einblick in die Politik zu bekommen.

 

Clair, Schillerschule

Wir können PYT! uneingeschränkt empfehlen, denn die SchülerInnen lernen in den Vorbereitungsstunden und am Planspieltag mehr über Kommunalpolitik, als wir als LehrerInnen darüber vermitteln können.

 

Frau Walljes, Schillerschule

Das Planspiel war super und hat viel Spaß gemacht. Am tollsten fand ich, dass wir so viele Anträge durchbekommen haben!

 

Saskia (16), Heisterbergschule

Es war wirklich sehr viel spannender als ich anfangs gedacht hatte.

 

Robin, Schillerschule

 

Ich fand das Planspiel so lehrreich, dass ich mir vorstellen kann, Politik selbst später einmal als Beruf zu machen.

 

Laura (14), Goetheschule

Ich fand gut, wie wir vorbereitet wurden - das war eine große Hilfe.

 

Rahsan (16), Heisterbergschule

Ich finde, dass noch mehr Schulen diese Erfahrung machen sollten.

Clemens, Schillerschule

Es war eine spannende und interessante Erfahrung.

 

Vanessa (15), Gerhart-Hauptmann-Schule

Das Planspiel hat wirklich viel Spaß gemacht. Besonders spannend war es zu sehen, wie die anderen Schulen über unsere Vorschläge gedacht haben.

 

Robert (17), Heisterbergschule

Ich fand es grandios, mal ein Ratsmitglied zu sein!

 

Pascal (15), Gerhart-Hauptmann-Schule

Ich hattes es mir sehr ernst vorgestellt, aber das Planspiel war super locker.

 

Lukas, Schillerschule

Nett, dass uns der Oberbürgermeister Weil so herzlich begrüßt hat. Politik zum Anfassen ist sehr sinnvoll. Ich habe viel gelernt!

 

Marvin (13), Goetheschule

Wir haben unsere Schule gut vertreten, das hat sehr viel Spaß gemacht.

 

Nadya (15), Heisterbergschule

Das war ein guter Einblick in die Politik und eine tolle Erfahrung, die man machen konnte!

 

Ronja (13), Goetheschule

Es war ein tolles Erlebnis.

 

Nils (16), Gerhart-Hauptmann-Schule

Ich fand das Planspiel sehr gut. Wir wurden gut vorbereitet und konnten unsere eigenen Ideen einbringen. Alle Schulen sollten das machen!

 

Meltem (16), Heisterbergschule

Das Essen im Rathaus war super!

 

Ben (15), Goetheschule

Ich fand es klasse, dass ich durch das Projekt das Rathaus mal von Innen sehen konnte und in die ganzen tollen Sitzungs-Säle gekommen bin.

 

Sonia (15), Heisterbergschule

Toll, dass wir einen Tag in die Rolle eines Politikers schlüpfen durften!

 

Vanessa (14), Goetheschule

Man konnte viel lernen dabei.

 

Dennis (16), Gerhart-Hauptmann-Schule

Das Planspiel war richtig gut. Besonders schön fand ich, dass wir keinen Stress mit den anderen Schülern hatten, sondern uns echt gut verstanden haben!

 

Dunja (17), Heisterbergschule

Das war interessant zu sehen, wie Politiker so arbeiten.

 

Larisa (14), Goetheschule